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Palmsonntag in Stadt und Dörfern

Christen begehen wichtigste Woche des Kirchenjahres  

 

Ahaus/Alstätte/Graes/Ottenstein/Wessum/Wüllen. Wenn am kommenden Sonntag (29.03.2026) in Stadt und Dörfern Kinder und Erwachsene mit bunt geschmückten grünen Zweigen durch die Straßen ziehen, dann erinnern sie damit an ein Ereignis vor rund 2.000 Jahren. Am Palmsonntag steht der Einzug Jesu in Jerusalem im Mittelpunkt: Vom Volk jubelnd empfangen, wird er wie ein König begrüßt – Palmzweige säumen seinen Weg

Daher finden Gottesdienste mit Palmweihen dazu in Ahaus, Alstätte, Graes, Ottenstein, Wessum und Wüllen statt: um 9.30 Uhr in Ottenstein, Graes und in Ahaus am Seniorenzentrum Holthues Hoff Ahaus (Fuistingstraße). In Alstätte ist um 10 Uhr eine Palmweihe auf dem Dorfplatz. Jeweils um 10.30 Uhr findet sie im Garten des Karl-Leisner-Hauses (Schloßstraße) mit anschließender Prozession zur Marienkirche statt, in Wüllen auf dem Kirchplatz und in Wessum am Dorfgemeinschaftshaus (Schulstraße), danach lädt der Pfarreirat zu einem Fastenessen ein.  

Vortrag der Leidensgeschichte Jesu

Auch die anderen Gottesdienste weisen eine Besonderheit aus: das Verlesen der Leidensgeschichte Jesu – in diesem Jahr nach der Überlieferung des Evangelisten Matthäus. Die Messen sind am Samstag jeweils um 17 Uhr in Alstätte und Wüllen und um 18.30 Uhr in Ottenstein. Am Sonntag um 8 Uhr in Alstätte, um 9.30 Uhr in Wessum, um 11 Uhr in St. Marien Ahaus und um 18 Uhr in St. Josef Ahaus.  

Außerdem ist am Palmsonntag um 19 Uhr in Ottenstein eine Kreuzwegandacht und um 19.30 Uhr ein Meditatives Abendgebet in der Ahauser Josefskirche.  

Vieles gerät ins Wanken  

Die Christen treten mit dem Palmsonntag in die Karwoche ein, den Höhepunkt des Kirchenjahres. Sie führt hin zu den drei heiligen Tagen, in denen die Kirche das Leiden und Sterben, die Grabesruhe und die Auferstehung Jesu Christi feiert. In den sieben katholischen Kirchen in Stadt und und Dörfern werden diese Tage mit einer Vielzahl von Gottesdiensten begangen. Das Wort „Kar“ stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „Trauer“, „Klage“ oder „Kummer“.

„Kommen Sie und gehen Sie diesen Weg mit: von der Dunkelheit ins Licht, von der Angst zur Hoffnung“, lädt der leitende Pfarrer Stefan Jürgens dazu ein. „Nehmen Sie sich Zeit für diese Tage – sie erzählen von dem, was trägt, auch wenn vieles ins Wanken gerät.“ Denn das Geschehen vor 2.000 Jahre habe viel mit eigenen Lebenserfahrungen zu tun. Jürgens: „Am Ende steht nicht das Scheitern, sondern neues Leben – das ist die Botschaft dieser Tage.“

Die drei Ahauser Kirchengemeinden St. Mariä Himmelfahrt Ahaus-Graes, St. Mariä Himmelfahrt Alstätte-Ottenstein und St. Andreas Wüllen-Wessum zählen zusammen mehr als 25.100 Katholiken. - Mehr dazu im Internet: www.st-marien-ahaus.de (Ahaus und Graes), www.st-andreas-martinus.de (Wessum und Wüllen), www.mariae-himmelfahrt.info (Alstätte und Ottenstein). 

Ahaus: Pfarrsekretärin gesucht

Die Katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus sucht eine/n neue/n Pfarrsekretär/in. Es handelt sich um eine unbefristete Stelle mit einem Beschäftigungsumfang von 15,5 Wochenstunden. Das Pfarrbüro ist eine Kommunikations- und Verwaltungszentrale, die mit bürotypischen technischen und personellen Mitteln die Seelsorge in der Pfarrei unterstützt.  Die Tätigkeit im Pfarrbüro ist für die Arbeit der pastoralen Dienste in der Gemeinde von besonderer Bedeutung. 

Mehr Infos im Internet: https://www.st-marien-ahaus.de

Glaubt an das Evangelium!

Das zentrale Ritual am Aschermittwoch ist das Auftragen des Aschenkreuzes auf die Stirn der Gläubigen. Mit Asche wird ein Kreuz gezeichnet, das die Vergänglichkeit des Lebens symbolisiert und zur Buße und Demut aufruft. (Bild: Christoph Buchinger in: Pfarrbriefservice.de)

 

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit

Kehrt um – bekehret euch
und glaubt an das Evangelium!

Glaubt, dass Gott euch liebt,
dass er euch annimmt
auf euren Umwegen und Irrwegen.
Vertraut darauf,
dass er euch befreit von euren Sünden,
von der Entfremdung von eurem wahren Selbst,
von der Entfremdung von Mitwelt und Umwelt,
von der Entfremdung von Gott,
von dem göttlichen Wesensgrund in euch.

Glaubt an seine Liebe,
damit sie in euch wachse
und in die Welt hineinstrahle.
Nur so kann unsere Welt
wirklich Gottes Schöpfung werden.
(Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de)

 

Wir laden herzlich dazu ein, die 40 Tage der Fastenzeit bis Ostern in unseren drei Ahauser Kirchengemeinden bewusst mitzuerleben.
Es gibt zahlreiche Gottesdienste und andere Veranstaltungen, die Ihnen dabei helfen können.

Firmung 2026

Am14.03.2026 hat Domkapitular em. Josef Leenders 103 Jugendlichen der Pfarrgemeinden St. Mariä Himmelfahrt Ahaus-Graes, St. Mariä Himmelfahrt Alstätte-Ottenstein und St. Andreas und Martinus Wüllen-Wessum das Sakrament der Firmung gespendet.

Mit Blick auf die Berufungsgeschichte der Jünger Jesu betonte Domkapitular Leenders, dass Gott einfache Menschen „wie du und ich“ zur Weitergabe des Glaubens berufen hat. Er ermutigte die Jugendlichen, ihren Weg in dem Vertrauen und der Begeisterung zu gehen, dass Gott an ihrer Seite ist.

Allen, die zum Gelingen dieses festlichen Wochenendes beigetragen haben, gilt ein großes Dankeschön. Wir gratulieren den Neugefirmten herzlich und wünschen Ihnen alles Gute und Gottes Segen für ihr Leben. 

Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Am Freitag, dem 6. März 2026 feiern Menschen in über 120 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria.

Das Vorbereitungsteam mit Frauen aus Alstätte und Ottenstein lädt ganz herzlich zu einer Wort-Gottes-Feier um 19.00 Uhr in die Pfarrkirche in Alstätte ein. Musikalisch wird die Feier vom Kirchenchor "Cäcilia" begleitet.

 

Nigerianer*innen tragen viele Lasten – wortwörtlich auf dem Kopf, aber auch im übertragenen Sinne.Das bevölkerungsreichste Land Afrikas ist geprägt von einer Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Religionen – aber auch von Spannungen und blutigen Konflikten.
Im Gottesdienst wird jedoch auch deutlich, wie die Verfasserinnen immer wieder innere Rastplätze finden und den Glauben als eine Quelle erleben, aus der sie Hoffnung und Mut schöpfen.

„Kommt! Bringt Eure Last.“, dazu lädt Jesus im Matthäusevangelium ein. Interessanterweise bietet er ein „Joch“ an, das hilft, mit Lasten umzugehen. Die Lasten verschwinden nicht einfach, aber ein Joch kann entlasten. Und im Miteinander entsteht so etwas wie ein geschützter Raum in Krisen und Konflikten. Was das bedeutet, können wir beim Weltgebetstag am 6. März 2026 gemeinsam herausfinden.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über100 Jahren für den Weltgebetstag. Am ersten Feitag im März werden allein in Deutschland hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen: Gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt feiern wir diesen besonderen Tag. Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen, wie ihr seid.

 

Gesegnete Osterkerzen

Im Eine-Welt-Laden (Domhof 1a, Ahaus) gibt es ab sofort wieder eine große Auswahl an gesegneten Osterkerzen.

Die handverzierten Motivkerzen mit Wachsauflagen aus den Werkstätten von Haus Hall, designt und gefertigt von Menschen mit Behinderung, und aus der Werkstatt eines regionalen Familienbetriebes können während der Öffnungszeiten erworben werden:

Mo., Di., Do., Fr.     09:30 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr
Mi.                          09:30 bis 13:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr
Sa.                         09:30 bis 13:00 Uhr

Farbe.Licht.Glaube. - Kunst im Kirchenraum

Anlässlich des 900-jährigen Ortsjubiläums lädt die Kirchengemeinde St. Andreas und Martinus in Ahaus-Wessum herzlich zu einer Ausstellung im Kirchenraum der St.-Martinus-Kirche ein.

Im Kirchenraum werden - aus dem Nachlass der Stadt Ahaus - von Sonntag, 15. März 2026 bis zum Ostermontag, 6. April 2026, Werke des Künstlers Josef Nienhaus gezeigt, der auch die Kirchenfenster in der St.-Martinus-Kirche gestaltete und das Ortsbild seit vielen Jahren prägt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Leihgaben aus dem Besitz der Familie Nienhaus.

Die Eröffnungsfeier beginnt mit einem Gottesdienst am 15. März 2026 um 9:30 Uhr.

Die kostenfreie Kunstausstellung ist wie folgt geöffnet:

• sonntags von 9:30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 16:30 Uhr
(Ostersonntag geschlossen)

• samstags von 14 Uhr bis 16:30 Uhr
(Karsamstag geschlossen)

www.st-andreas-martinus.de

Fastenkrippe Ottenstein

In der St.-Georg-Kirche in Ottenstein ist derzeit die Fastenkrippe aufgebaut. Sie eröffnet Besucherinnen und Besuchern einen eindrucksvollen Zugang zur Passions- und Ostergeschichte und lädt dazu ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und den Weg Jesu bewusst mitzugehen. In einer Zeit, die oft von Hektik geprägt ist, schafft sie einen Raum für Besinnung und persönliche Auseinandersetzung mit den zentralen Fragen von Leid, Hoffnung und Auferstehung.

Mit rund 80 Figuren an zehn Stationen führt die Darstellung durch die zentralen Ereignisse der Passionsgeschichte. Sie beginnt mit dem Einzug Jesu in Jerusalem unter Palmzweigen und endet mit der Auferstehung. Jede Station ist mit passenden Bibeltexten eingeordnet und ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, sich Schritt für Schritt mit dem Geschehen auseinanderzusetzen. Eine besondere Hervorhebung erfährt das Letzte Abendmahl, das auf einem Podest dargestellt ist. Auffällig ist die Gestaltung der Figuren: Sie besitzen keine ausgearbeiteten Gesichter – die Körpersprache steht im Mittelpunkt und verleiht den Szenen eine besondere Ausdruckskraft.

Die Fastenkrippe kann täglich während der Öffnungszeiten der Kirche  (9 Uhr bis 18 Uhr) besichtigt werden und lädt dazu ein, die österliche Botschaft neu zu entdecken. Für größere Gruppen bietet der Heimatverein nach Anmeldung auch Kaffee und Kuchen an. Zudem besteht die Möglichkeit, Haus Hoppe zu besichtigen. Anmeldungen sind unter 02561/81876 möglich.

„Dem Wort auf der Spur“ – Bibel lesen in der Fastenzeit

An jedem Mittwoch in der Fastenzeit, beginnend mit dem 25. Februar., lädt Pastoralreferentin Anne-Marie Eising um 19.00 Uhr in den Mariensaal der Kaplanei (Marienstr. 3, Ahaus) ein, sich mit der Bibel und mit anderen Menschen auf einen geistlichen Weg zu begeben.


Die alttestamentlichen Texte des Lesejahres bilden den Leitfaden für diesen Vorbereitungsweg auf Ostern zu. Sie nehmen uns mit auf eine Reise durch Erfahrungen von Tod und Leben.


Den Bibeltexten wollen wir uns gemeinsam in Anlehnung an die spirituelle Leseform der Lectio Divina annähern. Diese geht davon aus, dass das aufmerksame, wiederholende, meditierende, betende und nachsinnende Lesen der Schrift ein Weg zu Gott ist.


An diesen Terminen wird jeweils folgender Bibeltext Thema sein:
25.02.:      Gen 12, 1-4a
04.04.:      Ex 17, 3-7
11.03.:      1 Sam 16, 1b.6-7.10-13b
18.03.:      Ez 37, 12b-14
25.03.:      Jes 50, 4-7
01.04.:      Jes 55, 1-11

Versöhnungsfeiern mit sakramentaler Lossprechung und Krankensalbung

Kurz vor dem Tod wird oft der Wunsch nach der „letzten Ölung“ an einen Priester herangetragen, gemeint ist damit der Wunsch nach einer Krankensalbung. Die Begrifflichkeit „Letzte Ölung“ stammt aus den Zeiten, wo in unserem Glauben der Sünde einen unermesslichen Stellenwert zugestanden wurde. Die Taufe möglichst kurz nach der Geburt und die Krankensalbung möglichst Minuten vor Eintritt des Todes, damit der Mensch zu keinem Zeitpunkt das Heil verliert. Die Gnade und Liebe Gottes wurde dabei ganz außer Acht gelassen. Die Krankensalbung ist von seiner Bedeutung her ein Sakrament der Stärkung in Situationen körperlicher und geistiger Schwäche. Dieses Sakrament kann auch mehrfach empfangen werden. Aus diesem Grund haben wir uns vom Team entschieden in diesem Jahr dieses Sakrament in den Gemeinden anzubieten. Um den versöhnenden Charakter zu unterstreichen, bieten wir es in der Kombination mit der Eucharistie und der sakramentalen Lossprechung an.

Zum Ablauf der Feier:  Der Wortgottesdienstteil hat einen Gewissenerforschenden Charakter, dann folgt der Eucharistieteil und nach dem Schlusssegen kann dann jeder, der möchte, die Lossprechung, die Handauflegung und Salbung empfangen. Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer bitten wir in bzw. vor den ersten Bänken den Platz einzunehmen.

Wir bieten die Feiern zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten an, so dass allen die Möglichkeit gegeben wird ihre Feier zu wählen. Die Zeiten und Orte sind wie folgt:

Mittwoch, 18. März 14.30 Uhr St. Josef Graes

Donnerstag, 19. März 14.30 Uhr St. Georg Ottenstein

Montag, 23. März 19.00 Uhr St. Mariä Himmelfahrt Alstätte

Samstag, 28. März 9.30 Uhr St. Mariä Himmelfahrt Ahaus

Montag, 30. März 19.00 Uhr St. Andreas Wüllen

Mahnwache - 4 Jahre Ukrainekrieg

 

4 Jahre Ukrainekrieg

Am 24. Februar jährt sich der Tag des Angriffs Russlands auf die Ukraine zum vierten Mal.

Zum Gedenken an die vielen Opfer des Krieges und aus Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern findet an diesem Tag um 17:00 Uhr eine Mahnwache statt, zu der auch alle Gemeindemitglieder ganz herzlich eingeladen sind. Im Kirchenmobil der Gemeinde wird nach der Veranstaltung Kaffee und Kakao gereicht.

Wer eine Kanne Kaffee oder Kakao beisteuern möchte, kann diese gerne vor der Mahnwache im Kirchenmobil am Mahner abgeben. Gerne dürfen auch Kerzen mitgebracht werden.

 

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