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Westfälischer Orgeltag am Sonntag, 16. Juni 2024

Im Rahmen des Orgeltages Westfalen am Sonntag, dem 16.06.2024 werden die drei hauptamtlichen Kirchenmusiker*innen von Ahaus ein Staffelkonzert in ihren Pfarrkirchen geben.


Anne-Katrin Vogel beginnt um 13.30 Uhr an der Fleiter-Orgel in St. Mariä Himmelfahrt Alstätte mit Orgelwerken von J. S. Bach und F. Mendelssohn-Bartholdy.

Heike Haefner-Volmer übernimmt um 14.30 Uhr an der Lobback-Orgel in St. Andreas, Wüllen mit Werken von C. Franck, J. S. Bach und N. Bruhns.

Anschließend spielt Jan Willem Docter um 15.30 Uhr an der Fleiter-Orgel in St. Marien Ahaus Orchestertranskriptionen von J. S. Bach, E. Grieg, F. Mendelssohn und A. Dvorak.


Die Konzerte dauern etwa eine halbe Stunde, sodass alle Interessierten genug Zeit für den Weg zur jeweils anderen Kirche haben.
Jede Orgel ist ein Unikat: Herzliche Einladung zur Vorstellung der verschiedenen Kircheninstrumente. 

Der Eintritt ist frei.

Spende an Dr. Adima vom Eine-Welt-Kreis

Der Eine-Welt-Kreis konnte im April eine Spende in Höhe 3.500 Euro an den Augenarzt Dr. Adima in Uganda überweisen. Das Geld stammte aus den Erlösen der Cafeteria am Sandhasensonntag und dem Osterkerzenverkauf, sowie einigen privaten Spenden. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön! Auch Dr. Adima bedankte sich schriftlich mit folgenden Worten:

 

Mit tief empfundener Dankbarkeit möchte ich den Eingang von 3.575,51 Dollar auf unserem Konto vom Eine Welt Kreis bestätigen, der am 18. April dieses Jahres eingegangen ist.
Wie schon in der Vergangenheit wird dieses Geld für den Kauf von chirurgischem Material und Medikamenten für unsere bedürftigen Augenpatienten verwendet werden. Es gibt nämlich immer wieder Patienten, die sich unsere subventionierten Gebühren für Augenbehandlungen und Operationen nicht leisten können. Die Not ist immer groß.
Aufgrund logistischer Probleme und fehlender Transportmöglichkeiten können wir derzeit keine Einsätze durchführen. Aber wir hoffen, dass wir eines Tages ein Augencamp für kostenlose Operationen in unserer neuen Klinik für einige Bedürftige veranstalten können, die sich die subventionierten Gebühren nicht leisten können.
Nochmals herzlichen Dank für die freundliche Spende und möge Gott alle spendenden Mitglieder reichlich segnen. Wir sind zutiefst dankbar.
Williams (Dr.)

Radwallfahrt nach Kevelaer

Am 31. August und 01. September findet die diesjährige Radwallfahrt nach Kevelaer statt. In Alstätte starten die Radwallfahrer am Samstag um 5.30 Uhr am Missionskreuz in Richtung Ottenstein. Nach dem gemeinsamen Morgengebet um 6.00 Uhr in der St.- Georg-Kirche Ottenstein, machen sich dann alle Teilnehmer zusammen auf den Weg nach Kevelaer.
Anmeldungen sind in Alstätte im Pfarrbüro und in Ottenstein im Pfarrbüro und beim örtlichen Geldinstitut möglich. Weitere Informationen liegen am Schriftstand aus.

Beate Wittenbrink wird Diakonin im Geiste

 

 

'"Ein Segen für unsere Kirche", so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz

Beate Wittenbrink, ehrenamtliche Begräbnisleiterin, ist durch Weihbischof Ludger Schepers aus Essen zur „Diakonin im Geiste“ ernannt worden. Dreieinhalb Jahre haben sich 13 Frauen mit der Fortbildung „Diakonische Leitungsdienste für Frauen in der Kirche“ auf einen spirituellen Weg gemacht. Am 13. April fand in Waldbreitbach die Abschlussfeier des 3. Diakonatskreises mit der Übergabe der Zertifikate statt.

In der katholischen Kirche gibt es derzeit noch kein Weiheamt für Frauen. Das Netzwerk „Diakonat der Frau“ setzt sich für Kirchenreformen ein und bildet vorausschauend Diakoninnen aus. Diese haben alle Voraussetzungen für eine Weihe und setzen damit ein Zeichen für die Gleichstellung der Frau in der Kirche. „Sie sind ein Segen für unsere Kirche“, schrieb der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, in seinem Grußwort und gratulierte den Frauen zum Abschluss der Fortbildung.

Die Absolventinnen stammen aus ganz Deutschland. Ihnen gemeinsam ist, dass sie sich zum Diakonat berufen fühlen. Für die Fortbildung haben sie ein aufwändiges Auswahlverfahren durchlaufen. Jede verfügt über eine fundierte theologische Ausbildung und ist tief im Glauben der Kirche verwurzelt. Einige von ihnen sind im kirchlichen Dienst tätig.

Die Kirche braucht Berufungen von Frauen dringender denn je, ist Beate Wittenbrink überzeugt. „Uns die Berufung abzusprechen ist unverständlich und über alle Maßen verletzend“, sagt sie. Überzeugend könne sich die Kirche für die Welt, für Menschenwürde und Menschenrechte nur einsetzen, wenn sie auch Frauen zu allen Ämtern zulasse. „Es gibt viele von uns“, sagt sie und wünscht sich, dass die Berufungen von allen endlich wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Damit spricht sie sowohl für die Organisatorinnen als auch für alle Teilnehmerinnen des Diakonatskreises.

Beate Wittenbrink wird am zweiten und dritten Septemberwochenende in allen Ahauser Kirchen die Predigt halten. 

 

 



Spiritueller Glaubenskurs – Infoabend am 27. Juni 2024

 

Nach den Sommerferien bietet Pastoralreferentin Anne-Marie Eising in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Gronau einen "Spirituellen Glaubenskurs für motivierte Glaubenszeugen" an. Zu einem Infoabend am 27. Juni um 19.30 Uhr laden wir ein in den Mariensaal der Kaplanei, Marienstr. 3.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Online-Anmeldung finden Sie auf der Homepage der Familienbildungsstätte Gronau www.fbs-gronau.de oder einem Flyer, der in unserer Kirche ausliegt oder hier eingesehen werden kann: https://mariae-himmelfahrt.info/service/downloads.html?task=download.send&id=307&catid=11&m=0

 

Online Anmeldungen finden Sie hier

Für den Infoabend am 27.6.24

Für die acht Abende ab August

Würdigung

 Am Nachmittag des Gründonnerstags erreichte uns die Nachricht, dass unser Küster Gerhard Terhaar verstorben ist. Plötzlich und völlig unerwartet, kurz nach der Vollendung seines 70. Lebensjahres, hat er die Schwelle des Todes überschritten. Seit Januar 2015 hat er die Küstervertretungen in St. Maria Himmelfahrt Alstätte und später auch in St. Georg in Ottenstein übernommen. Sehr treu und zuverlässig versah er seine Dienste in unserer Gemeinde. Wir verlieren mit Herrn Terhaar einen pflichtbewussten und stets ansprechbaren Kollegen. Er war zeit seines Lebens mit dieser Gemeinde hier in Alstätte verbunden. Schon jung war er als Lektor im Dienst und über 25 Jahre eifriger Sänger in unserem Kirchenchor „Cäcilia“. Grundlage seines Lebens war immer der Glaube an die Auferstehung, der Glaube an das Leben. Seine Kraft zog er aus der Feier der Eucharistie. Sein Sterbetag, der Gründonnerstag, der Einsetzung der Eucharistie, möge ihm den Weg zum ewigen Leben öffnen.
Unser ganzes Mitgefühl gilt in diesem Moment auch seiner Frau Maria, sowie den Kindern, Schwieger- und Enkelkindern.

Pilgern nach Eggerode und Kevelaer

Aus unseren Gemeinden und Verbänden unternehmen regelmäßig Christinnen und Christen eine Wallfahrt. Das soll auch so bleiben. Es zeigt sich jedoch, dass diese Gruppen immer kleiner werden, so dass einige Wallfahrten mangels Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausfallen mussten. Älteren Menschen fällt es schwer, zu Fuß oder mit dem Rad mitzukommen. Sie brauchen den Bus.
Die drei Ahauser Pfarreiräte machen deshalb den Vorschlag, in jedem Jahr zwei unserer bereits bestehenden Wallfahrten als Stadtwallfahrten zu organisieren. Alle Ahauser Christinnen und Christen sind dazu eingeladen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten an diesen Wallfahrten teilzunehmen: zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus.

 

Eggerode-Wallfahrt
Am Sonntag, dem 25. August 2024, pilgert die Ahauser St.-Marien-Gemeinde nach Eggerode. Die Fußpilger starten um 6 Uhr und die Fahrradpilger um 8 Uhr, jeweils an der Marienkirche in Ahaus. Der Bus wird um 8.40 Uhr in Alstätte am Markt/Busbahnhof sein. Weitere Zustiege sind um 8.50 Uhr in Ottenstein an der Volksbank, um 9 Uhr in Wüllen am Kirchplatz, um 9.10 Uhr in Wessum am Dorfplatz/Martinistraße, um 9.20 Uhr in Graes am Heimathaus und um 9.30 Uhr in Ahaus am Pfarrhaus, Marienstraße 5. Wer möchte, kann um 10.15 Uhr den Kreuzweg mitgehen. Das Pilgerhochamt wird um 11.30 Uhr in Eggerode gefeiert. Anschließend gibt es die Möglichkeit zum gemeinsamen Suppe-Essen mit allen Ahauser Pilgern. Die Anmeldungen zur Busfahrt erfolgen über die Pfarrbüros. Hier können Sie auch angeben, wenn Sie bei der Vorbereitung und Durchführung helfen möchten. Die Fahrt kommt nur bei ausreichender Teilnehmendenzahl zustande und kostet 10 Euro pro Person. Das Geld wird im Bus eingesammelt. Auch wer als Fuß- oder Radpilger am gemeinsamen Suppe-Essen teilnehmen möchte, melde sich bitte im Pfarrbüro.

 

Kevelaer-Wallfahrt
Am dritten Septemberwochenende findet die traditionelle Wallfahrt der Gemeinde St. Andreas und Martinus in Wüllen/Wessum zur „Trösterin der Betrübten“ nach Kevelaer statt. Unter dem Leitgedanken: „Geh mit uns…“ (nach Luk 24, 13–35) machen sich die Pilgergruppen in diesem Jahr auf dem Weg. Die Wallfahrt der Fußpilger beginnt am Donnerstag, dem 12. September um 11 Uhr mit der Pilgermesse in der St.-Andreas-Kirche. Die Radpilger starten am Samstag, dem 14. September um 6 Uhr verbunden mit dem Pilgersegen an der St.-Martinus-Kirche. Für die Buspilger werden verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in der Zeit von 11.30 bis 12.45 Uhr angeboten. In Kevelaer wird gegen 15 Uhr der Kreuzweg gegangen und um 18.30 Uhr mit allen Pilgergruppen die heilige Messe in der Basilika gefeiert. Um 20 Uhr ist die Rückfahrt geplant. Weitere Informationen zur Wallfahrt und zur Anmeldung folgen.

Sabbatzeit - pastorale Leitung

 

 

Pfarrer Stefan Jürgens darf in den Monaten April, Mai und Juni dieses Jahres eine Sabbatzeit einlegen. In diesen drei Monaten wird Pastor Heinrich Hagedorn die pastorale Leitung unserer drei Pfarreien und des Seelsorgeteams übernehmen. Um die Verwaltung kümmern sich die Verwaltungsreferenten bzw. der Haushalsbeauftragte zusammen mit den stellvertretenden Vorsitzenden der Kirchenvorstände und den Mitarbeitenden der Zentralrendantur. Die Kindergartenteams werden sich mit den Verbundleitungen und untereinander abstimmen. Wir danken Pastor Hagedorn und allen Beteiligten für ihre Bereitschaft und wünschen Pfarrer Jürgens eine geistliche und segensreiche Auszeit.

Spendensammlung der Gemeinde-Caritas

Ab Juni startet unsere dreiwöchige Gemeinde-Caritassammlung per Brief in Alstätte und Ottenstein

 

Zur diesjährige Spendensammlung (vom 01.06.-21.06.2024) der Gemeinde-Caritas, Alstätte und Ottenstein erhält jeder Haushalt einen Brief.
Die Sammlung steht unter dem Motto „Füreinander“.
Besser kann man das gemeinsame Anliegen der Gemeinde-Caritas nicht auf den Punkt bringen. Füreinander – das ist genau das, was in der Begleitung von Menschen in Not täglich bei der Gemeinde-Caritas geschieht.
Füreinander ist das, was zwischen den Menschen entsteht, die sich von den Sorgen und Nöten der Nächsten berühren lassen, und denen, die auf die Solidarität anderer angewiesen sind. Angesichts der Krisen, die diese Welt erschüttern, ist es gerade dieses Füreinander, das nicht nur die Menschen in den Kriegs- und Krisengebieten so sehr brauchen.

Bitte unterstützen Sie dieses Engagement!
Mit Ihrer Spende setzen Sie ein Zeichen Ihrer Solidarität und des Füreinanders.
Die Spendengelder verbleiben zu 100 % in der jeweiligen Gemeinde! Wir danken allen ehrenamtlichen Helfern/innen für die Verteilung der Briefe!

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte den ausgeteilten Briefen.

Herzlichen Dank, der Caritasausschuss, Alstätte und Ottenstein

Verwaltungsreferentin: Wir begrüßen Ruth Feldhaus


Marc Klein-Günnewick, Verwaltungsreferent bei uns in Alstätte und Ottenstein, hat diesen Dienst aus persönlichen Gründen aufgegeben. Er wird demnächst u.a. Verwaltungsreferent in Vreden sein. Viele von uns haben gerne mit ihm zusammengearbeitet. Er war nicht nur für die Haushaltsführung und den Kirchenvorstand, sondern auch für viele technische, organisatorische und personelle Angelegenheit zuständig. Marc ist ein überzeugter Christ, der seine Arbeit bei der katholischen Kirche als seinen Traumberuf bezeichnet. Wir werden ihn und seinen guten Rat vermissen, wünschen ihm aber in seiner Heimatgemeinde Vreden alles Gute und Gottes Segen.


Zugleich freuen wir uns auf unsere neue Verwaltungsreferentin Ruth Feldhaus. Sie schreibt:


„Mein Name ist Ruth Feldhaus und ich werde ab dem 1. April 2024 als Verwaltungsreferentin in der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Alstätte und Ottenstein tätig sein. Ich wohne mit meinem Mann Karsten und unseren beiden Töchtern (6 und 8 Jahre) in Ottenstein. Seit dem Jahr 1999 bin ich in der Zentralrendantur Ahaus-Vreden tätig und war nach meiner Elternzeit ab dem Jahr 2021 als Verwaltungsreferentin in den Kirchengemeinden St. Brictius Schöppingen und St. Brigida – St. Margareta Legden eingesetzt. Nun freue ich mich sehr auf die Veränderung und auf meine neuen Aufgaben sowie auf die Begegnung mit den Menschen in meiner Heimatgemeinde.“ Herzlich willkommen, auf gute Zusammenarbeit!

Brand-/Flurprozession

An Fronleichnam, dem 30. Mai, findet die Brandprozession in Ottenstein bzw. die Flurprozession in Alstätte statt. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen.

In Ottenstein führen wir die Prozession als Messe „to go“ durch mit dem Thema „Gottes wunderbare Schöpfung“. An jedem Altar wird ein Teil der Messe gebetet. Start ist um 9.30 Uhr auf dem Kirchplatz mit der Einführung und dem Kyrie. Dann geht es mit dem Glorialied zum Kreuz an der Burgstraße, wo das Tagesgebet und die Lesung vorgetragen werden. Weiter führt die Prozession zum Altar bei Hülsta, an dem das Evangelium und die Fürbitten den Wortgottesdienst beenden. Der Hauptteil der Messe mit Gabenbereitung, Wandlung und Kommunion wird am Bildstock auf der Schanze sein. Die vorhandenen Bäume dort spenden Schatten, und außerdem werden einige Sitzbänke aufgestellt. Die Messe bzw. Prozession findet ihren Abschluss an der Johanneskapelle und anschließend an der Kirche St. Georg mit dem sakramentalen Segen.

In Alstätte beginnt die hl. Messe um 9.30 Uhr am Katharinenstift in Alstätte. Danach überqueren wir die Haaksbergener Straße und gehen in Richtung Weststraße zum zweiten Altar am Bookenbuschkreuz. Die Prozession verläuft weiter über die Wellhaarstraße und von dort gehen wir rechts in die Eschstraße. Weiter geht es links in Richtung Münsterstraße und von dort aus zum Schulplatz, wo der letzte Altar aufgebaut ist. Vom Schulplatz geht es dann in die Kirche zum Abschlusssegen.

An Fronleichnam gehen wir mit unserem Herrn Jesus Christus und für ihn auf die Straße. Die Erstkommunionkinder sind eingeladen, in ihrer Festkleidung gemeinsam mit ihren Eltern diesen Tag mitzufeiern und damit zu zeigen, dass sie auch nach ihrem großen Fest dem „Herrn in Brot und Wein“ die Treue halten.  

Auch die Bannerabordnungen sind herzlich eingeladen. Der Musikverein in Alstätte sowie der Kirchenchor in Alstätte und der Musikzug in Ottenstein werden gebeten, die Prozessionen musikalisch zu begleiten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn der Prozessionsweg zu beiden Prozessionen festlich geschmückt wird. Den Altargemeinschaften sagen wir schon im Voraus ein "herzliches Dankeschön" für die Mühen. Die Gemeinde kann ihren Dank durch eine rege Teilnahme, die wir erbitten, ausdrücken. 

Neue Gottesdienstordnung

Die drei Ahauser Pfarreiräte haben über die Gottesdienstordnung diskutiert. Sie haben sich dafür viel Zeit genommen, um möglichst viele Wünsche und Anregungen aufnehmen zu können. Dabei ist klargeworden: Eine neue Gottesdienstordnung wird vielen vernünftig erscheinen – und dennoch einigen wehtun. Sie bedeutet das Infragestellen von Gewohnheiten, sie fragt unsere Verbundenheit mit der Heiligen Schrift, mit der Eucharistie und mit der Gemeinde an.

Gesellschaftliche Entwicklungen (Individualismus, Unverbindlichkeit) machen auch vor der Kirche (Relevanzverlust) nicht halt. Dieser Realität müssen wir uns stellen. Die vormals regelmäßige Mitfeier der sonntäglichen Eucharistiefeier ist zur Ausnahme geworden. Die meisten Christinnen und Christen kommen heute anlassbezogen zum Gottesdienst. Sie sind nicht regelmäßig jeden Samstag oder Sonntag da, sondern dann, wenn es für sie einen Anlass oder ein besonderes Ereignis gibt. Auch deshalb ist es notwendig, die regelmäßigen Gottesdienste zu reduzieren.

Wir möchten aber weiterhin die Möglichkeit haben, anlassbezogen miteinander zu beten und zu feiern: an hohen kirchlichen Feiertagen, bei Erstkommunion und Firmung, mit Kindern und Senioren, mit Verbänden und Vereinen und bei gesellschaftlichen Anlässen. Dann werden wir besondere, zusätzliche Gottesdienste feiern!

Es geht dabei nicht nur um die zur Verfügung stehenden Seelsorgerinnen und Seelsorger, die schon bald im gesamten Pastoralen Raum Aufgaben übernehmen werden. Wichtiger ist, dass stets eine feiernde Gemeinschaft erlebbar ist: Wenn viele da sind, fällt glauben, singen und beten leichter.

Um die Veränderungen praktisch und gerecht zu gestalten, haben die Pfarreiräte den Rahmen abgesteckt: Jede Pfarrkirche (Ahaus St. Marien, Alstätte und Wüllen) behält zwei Messfeiern am Wochenende, jede Filialkirche (Ahaus St. Josef, Graes, Ottenstein, Wessum) eine. Dabei darf jede Messzeit in ganz Ahaus nur doppelt vergeben werden, damit sie auch in den nächsten Jahren personell verlässlich besetzt werden kann. Damit gibt es in den drei Ahauser Pfarreien mit ihren sieben Kirchen immer noch zehn Eucharistiefeiern am Wochenende.

Für unsere Pfarrei bedeutet das konkret: In Alstätte gibt es eine Vorabendmesse um 17.00 Uhr und eine Sonntagsmesse um 8.00 Uhr. In Ottenstein wird die Eucharistie am Samstagabend um 18.30 Uhr gefeiert. Es entfallen die Messen in Ottenstein um 9.30 Uhr und in Alstätte um 11.00 Uhr. Werktags wird in Alstätte am Montag- und am Freitagabend um 19.00 Uhr die Messe gefeiert; die Messen am Dienstag und Donnerstag entfallen, außer wenn am Dienstag ein Schulgottesdienst stattfindet oder am ersten Donnerstag im Monat um 9.00 Uhr eine Seniorenmesse geplant ist. In Ottenstein bleibt die Mittwochabendmesse um 19.00 Uhr bestehen, die Herz-Jesu-Messe am Freitag jedoch entfällt.

Liebe Gemeinde, nun werden einige sagen: „Das muss so sein, es ist vernünftig!“ Andere werden enttäuscht sein. Vielleicht wird es uns gemeinsam gelingen, zuversichtlich zu bleiben. Wir können in Ahaus in jeder der sieben Kirchen Gottesdienst feiern. Wir können unsere liebgewordenen Gewohnheiten ändern. Für beides müssen wir in Bewegung bleiben. Für diese innere Beweglichkeit beten wir um Gottes Heiligen Geist.

Die neue Gottesdienstordnung tritt nach Ostern in Kraft.

 

Eine Übersicht finden Sie in den Downlaods in der Kategorie Schriftenstand

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