Kurz vor dem Tod wird oft der Wunsch nach der „letzten Ölung“ an einen Priester herangetragen, gemeint ist damit der Wunsch nach einer Krankensalbung. Die Begrifflichkeit „Letzte Ölung“ stammt aus den Zeiten, wo in unserem Glauben der Sünde einen unermesslichen Stellenwert zugestanden wurde. Die Taufe möglichst kurz nach der Geburt und die Krankensalbung möglichst Minuten vor Eintritt des Todes, damit der Mensch zu keinem Zeitpunkt das Heil verliert. Die Gnade und Liebe Gottes wurde dabei ganz außer Acht gelassen. Die Krankensalbung ist von seiner Bedeutung her ein Sakrament der Stärkung in Situationen körperlicher und geistiger Schwäche. Dieses Sakrament kann auch mehrfach empfangen werden. Aus diesem Grund haben wir uns vom Team entschieden in diesem Jahr dieses Sakrament in den Gemeinden anzubieten. Um den versöhnenden Charakter zu unterstreichen, bieten wir es in der Kombination mit der Eucharistie und der sakramentalen Lossprechung an.
Zum Ablauf der Feier: Der Wortgottesdienstteil hat einen Gewissenerforschenden Charakter, dann folgt der Eucharistieteil und nach dem Schlusssegen kann dann jeder, der möchte, die Lossprechung, die Handauflegung und Salbung empfangen. Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer bitten wir in bzw. vor den ersten Bänken den Platz einzunehmen.
Wir bieten die Feiern zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten an, so dass allen die Möglichkeit gegeben wird ihre Feier zu wählen. Die Zeiten und Orte sind wie folgt:
Mittwoch, 18. März 14.30 Uhr St. Josef Graes
Donnerstag, 19. März 14.30 Uhr St. Georg Ottenstein
Montag, 23. März 19.00 Uhr St. Mariä Himmelfahrt Alstätte
Samstag, 28. März 9.30 Uhr St. Mariä Himmelfahrt Ahaus
Montag, 30. April 19.00 Uhr St. Andreas Wüllen
