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Der Kirchenumbau

Grundriss vor dem Umbau.


Die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt wurde umgebaut. Die Baumaßnahmen waren eine Kombination aus dringend notwendigen Renovierungen und Verschönerungs- sowie Umgestaltungsarbeiten.

aktueller Grundriss

Neben Zuschüssen des Bistums Münster, Zugriff aus Rücklagen der Kirchengemeinde waren auch viele Spenden nötig, damit die umfangreichen Arbeiten bezahlt werden konnten. Verbunden mit großen Festen hatte die Gemeinde bereits bei der zweiten Pfarrkirmes im Juni 2005 die Spendengelder von knapp 120.000 Euro entgegengenommen. Positiver Nebeneffekt der Feiern rund um die Kirche war ein Reinerlös von rund über 35.000 Euro. Alle weiteren Spenden dienten den Zweck den Zugriff auf die Rücklagen möglichst gering zu halten.
 

Der Ursprung des Umbaus


Im Jahr 2000 fanden erste Gespräche über eine Kirchensanierung statt. Grund für diese Gespräche waren starke Risse in der Ostwand der Kirche. Im November 2000 gab es folglich erste Bauuntersuchungen. Neben den äußerlichen Sanierungen kam der Wunsch auch den Innenraum neu zu erfassen, um das Gefühl der Einheit und des Miteinanders in der Gemeinde erlebbarer zu machen. Im Juni 2002 erteilte das Generalvikariat des Bistum Münster die Planungsgenehmigung.

Spendenbarometer
Spenden-Barometer in der Kirche: Rund 120.000 € muss die Gemeinde für die Neugestaltung der Kirche aufbringen.
 

Spenden-Barometer in der Kirche: Rund 120.000 € muss die Gemeinde für die Neugestaltung der Kirche aufbringen.

Die Grundgedanken des Umbaus


Ein Grundgedanke ist die alte Idee der Feiergestalt durch das „circumstantes“ wieder zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass die Gemeinde um den Altar versammelt ist. Der Altarraum rückt hierbei in die Mitte der Gemeindeversammlung, mit hervorgehobenen Plätzen für den Altar, den Ambo und den Platz des Vorstehers.
Besondere Funktionsorte der gottesdienstlichen Versammlungen sind zudem der Ort der Aufbewahrung der Eucharistie und der Ort der Taufe. Diese Orte sollen durch den Kirchenumbau wieder einzelne Standorte in der Kirche werden.
Der Umbau ermöglicht der Gemeinde sich dreiseitig um den Altarraum zu versammeln, so fallen längere Strecken, wie sie es momentan gibt, weg und der entstehende Platz schafft Freiräume für die neuen besonderen Orte.
 

Marienverehrung


Der Chorraum der damaligen alten Kirche wird auch heute noch als Marienkapelle bezeichnet, obwohl hier bis dato keine Marienverehrung stattfinden konnte. Nach dem Umbau wird dieser Raum dann der Bezeichnung gerecht. Die Marienverehrung kann dann auch für private Andachten oder für Gebetsstunden besucht werden. Zudem bietet sich hier ein Raum für besondere Feiern. In der Marienverehrung wird auch der Beginn mit der Taufe möglich sein, denn der historische Taufstein wird neu in der Achse Sakrament - Altar aufgestellt. Der neue Raum der Marienverehrung wird durch eine neue Ziergitteranlage vom Rest der Kirche getrennt. Diese kann aber bei Bedarf geöffnet werden. Weiter bringt das Ziergitter eine notwendige Sicherheit in den Kirchenraum. Dies ermöglicht, dass die Kirche selbst geschlossen werden kann, aber gleichzeitig Betende und Besucher durch den vom Pfarrhaus einsehbaren neuen Südeingang in die Marienkapelle eintreten können.
 

Hier spielt jetzt die Musik


Die 1972 erbaute Orgel wird beim Kirchenumbau ebenfalls einen neuen Platz finden. Die Umstellung der Orgel hat mehrere Vorteile für die Neugestaltung des Innenraums. Der ehemalige Chorraum des 1936 errichteten Erweiterungsbaus der Pfarrkirche stellt den neuen, der Funktion entsprechenden Raum. Hier findet die nach dem Umbau Grund gereinigte und erweiterte Orgel ihren neuen Platz. Die zahlreichen Chöre aus Alstätte stehen nach dem Umzug auch auf hierfür eigens angelegte neue Stufenabsätze. Dies verbessert die Akustik und ist für die Chöre angenehmer beim Singen.
 

Sakramentskapelle


Durch das Umstellen der Orgel werden der Blick und der Eintritt in den gesonderten Raum im Turm wieder frei zugängig. In direkter Querachse Taufe - Altar findet sich hier dann die neue Sakramentskapelle. Dieses ist ein würdiger Raum zur Aufbewahrung der Eucharistie, der auch außerhalb der Messfeiern dem privaten Gebet und der Andacht dient. Das neue Muster des neuen Altar und Ambo findet sich dann auch im neuen Sockel des Tabernakel und in der Stehle des ewigen Lichtes wieder. Der Tabernakel selbst wird nicht neu erstellt sondern wird übernommen. Das vor der Sakramentskapelle aufgestellte Ewige Licht weist auf die Gegenwart Christi im eucharistischen Brot hin und ist Zeichen der Verehrung. Die Sakramentskapelle selber dient der Aufbewahrung der Kredenzsockel und der heiligen Öle. Der neu geplante Altar und der Ambo sind aus einem Naturstein. Der Fugenschnitt der Bodenplatten auf dem Altarraum wird in demselben Stein hoch geführt und verstärkt bewusst die Konzentrierung auf den Raum. Dieser ist als Mittelpunkt aller gottesdienstlichen Feiern der Kirche ausgerichtet ist.