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Die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt


Ältester Teil der Kirche, die der Gottesmutter geweiht ist, ist der 25,70 Meter hohe Turm, der aus der Mitte des 15. Jahrhunderts datiert. Der Turm mit seinem Treppengiebel, der auch das Alstätter Wappen ziert war über Jahrhunderte neben seiner liturgischen Funktion als Glockenturm auch ein Wehrturm, in dem sich die Alstätter Bevölkerung etwa in den Wirren des 30-jährigen Krieges (1618-48) zurückzog.

Die Botschaft des Kreuzes: Gott kann Niederlagen in Siege umwandeln.

Die Botschaft des Kreuzes: Gott kann Niederlagen in Siege umwandeln.

Von 1789 bis 1792 errichteten die Alstätter den weitgehend klassizistischen Stilprinzipien folgenden Teil der Kirche, in dem sich heute der Altar sowie die so genannte Marienkapelle befindet. Von den Altären dieser Kirche ist nahezu nichts mehr erhalten.
 

Vor dem Bild der Schmerzhaften Mutter brennen täglich viele Kerzen.

Vor dem Bild der Schmerzhaften Mutter brennen täglich viele Kerzen.

Besondere Bedeutung hat für die Gläubigen das Bild der Schmerzhaften Mutter (Pieta). Es wird berichtet, dass es sich zu Zeiten der Katholikenverfolgung in den Niederlanden in einer Kapelle im Alstätter Brook befunden haben soll. Viele Alstätter entzünden vor der Statue Kerzen in ihren persönlichen Anliegen.

Von 1750 stammt die Darstellung des heiligen Nepomuk. Um 1800 soll die Statue des heiligen Antonius, aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Agnesfigur entstanden sein. Besonders wertvoll sind die Figuren der vier lateinischen Kirchenväter: Augustinus, Gregor, Ambrosius und Hieronymus; sie stammen vermutlich aus dem Jahr 1698. Sie wurden von dem berühmten westfälischen Barockbildhauer Johann Mauritz Groninger ursprünglich für die St.-Martini-Kirche in Münster geschaffen und sind seit dem 19. Jahrhundert in Alstätte.

1936 erhielt die Kirche einen großen Anbau, in dem sich heute das Mittelschiff und die Seitenschiffe befinden. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, am 22. März 1945 wurde das Gotteshaus durch einen Bombenangriff schwer beschädigt. 45 Alstätter, zwei russische Kriegsgefangene und vermutlich 10 deutsche Soldaten kamen ums Leben.

Nach dem Krieg wieder aufgebaut, wurde die Kirche 1970 umgestaltet. Eine weitere grundlegende Renovierung ging im Jahre 2005 zuende.

 

Altarraum in der renovierten Kirche

Altarraum in der renovierten Kirche