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Neuigkeiten Ghanakreis

Der Ghana-Kreis St. Georg in Ottenstein e.V. ist sehr froh, dass sie die Projekte 2015 verwirklichen konnten und sind zugleich sehr erfreut darüber, dass sie es mit vielen Spenden, Spendern und Unterstützern geschafft haben, die fürchterlichen Erkrankungen "Guinea-Wurm und Bilharziose" zu bekämpfen, sodass diese Erkrankungen im Bereich der Partnergemeinde St. Augustine in Bulenga-Chaggu nahezu ausgerottet worden sind. Das war durch die 46 Brunnenanlagen, die sie einrichten konnten und die jetzt keimfreies Wasser fördern, möglich.

Projektmaßnahmen 2015 erfolgreich abgeschlossen

 

Die im vergangenen Jahr begonnenen Bau-Projektee

  • Lehrerwohnhaus in der Außenstation Kparisaga (bestehend aus 6 Räumen mit Gemeinschaftssanitäranlagen – vorgesehen für 6 Lehrerfamilien)
  • dreizügiger Erweiterungsbau der Junior-High-School im Schulzentrum in Bulenga-Chaggu
  • dreizügige Primary-School in der Außenstation Gbelziekora mit Toilettenanlagen.

 

sind mittlerweile fertiggestellt worden.

 

Die unzulänglichen bzw. fehlenden Unterrichtsmöglichkeiten gehören nunmehr in diesen Außenstationen und im Schulzentrum der Vergangenheit an.

Den Lehrern wurde durch den Bau des Wohnhauses ein Anreiz geboten, auch in die abgelegene Region, die bar jeder Infrastruktur ist, zu gehen und zu unterrichten.

Darüber hinaus konnte im Schulzentrum von Bulenga-Chaggu  ein kleines Küchenhaus erstellt werden. Dieses dient zur Vorratshaltung und zur Speisenzubereitung. Das bisherige Küchenhaus, das aus Lehm bestand, war absolut baufällig, aber auch zu klein für die große Schülerzahl geworden.

 

Die Gesamtkosten für diese Projekte belaufen sich auf 95.780 €. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit förderte die Projekte mit 71.835 €, der Ghana-Kreis hat aus Spendenmitteln die restlichen 23.945 € übernommen.

Der Ghana-Kreis wartet nun auf das Testat des unabhängigen Wirtschaftsprüfers.

 

Die beigefügten Bilder zeigen das Lehrerwohnhaus in Kparisaga und den Erweiterungsbau in Bulenga-Chaggu

 

Guineawurm (auch bekannt als Krankheit der Armen) und Bilharziose weitestgehend besiegt

 

In den vergangenen Jahren hat der Ghana-Kreis im Bereich der Partnergemeinde St. Augustine (dieser umfasst ca. 3.700 qkm, dort leben in 60 Dörfern annähernd 30.000 Menschen) insgesamt 46 Brunnenbohrungen durchführen können. Sauberes und keimfreies Trinkwasser ist lebensnotwendig u. a. im Kampf gegen den Guinea-Wurm und die Bilharziose.

Father John-Bosco Eledi hat mitgeteilt, dass – sicherlich bedingt durch das nunmehr keimfreie Trinkwasser - der Guineawurm und die Bilharziose weitestgehend im Gebiet der Pfarrgemeinde besiegt worden sind.

Dieses verdanken die Menschen in der Partnergemeinde den vielfältigen Spenden und Spendern. Ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, die umfangreichen Brunnenbohrungen durchzuführen.

 

Die Guinea-Wurm-Erkrankung ist eine lähmende und schmerzhafte Infektion, verursacht durch den Fadenwurm, der sich im verunreinigten Wasser aufhält und dort seine Larven ablegt.

Sie beginnt mit einer Hautblase, durch die die Larven in den Körper gelangen. Nach ca. einem Jahr versucht dann ein vollentwickelter Wurm, der durchaus eine Länge von 2 Metern erreicht, durch die Haut zu schlüpfen.

 

Bilharziose

Mit Bilharziose kann sich der Mensch in tropischen und subtropischen Ländern durch Kontakt mit Süßwasser infizieren. Der Erreger der Bilharziose ist ein Saugwurm, der sich von menschlichem Blut ernährt. Die Larven dieses Wurmes dringen über verschmutztes Süßwasser durch die menschliche Haut in den Körper. Dort können sie die Blutzirkulation stören und so weitere Organschäden bis hin zur Bildung von Blasenkrebs oder schwere Leberfibrosen bewirken.