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Das MISEREOR-Hungertuch

Das MISEREOR-Hungertuch ist ein zentraler Bestandteil der MISEREOR-Fastenaktion. Jedes Jahr verwenden Gemeinden, wie auch unsere St. Mariä Himmelfahrts Gemeinde Alstätte & Ottenstein, und Schulen das Hungertuch, um sich in der Fastenzeit und darüber hinaus mit drängenden Themen der sozialen Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Prof. Dao Zi, ein international bekannter Künstler aus Beijing/China gestaltete das MISEREOR-Hungertuch 2015 "Gott und Gold - Wie viel ist genug?".

Quelle: http://www.misereor.de/aktionen/hungertuch.html

Gott und Gold - Wie viel ist genug?

"Ich möchte mit meiner Kunst den Kern der christlichen Botschaft sichtbar machen," so der Künstler Prof. Dao Zi aus Beijing/China, der auf Reispapier das neue Misereor Hungertuch gestaltet und sich dabei von den Versen der Bergpredigt hat inspirieren lassen: "Wo dein Schatz ist, da ist dein Herz." Jeder Mensch möchte sich so entfalten, wie es ihm möglich ist und ihm aufgrund seiner Menschenwürde zusteht. Wie sollten wir leben, damit alle „gut leben“ können? Dieses 20. Misereor-Hungertuch unterscheidet sich von seinen Vorgängern durch Reduktion auf wenige Formen und Farben. Es ermöglicht einen meditativen Zugang.

Gott und Gold

Die Bergpredigt ist Jesu Bild von der veränderten Welt, in der ein gutes Leben für alle gelingen kann. Der schillernde Gesteinsbrocken verkörpert das Gold in vielerlei Prägung, nach dem Menschen verlangen und dem sie sich verschreiben - einem Götzen mit magischer Anziehungskraft. Menschliche Unersättlichkeit hat Wasser, Erde und Himmel grau gefärbt. Das Gold symbolisiert aber auch Christus: Er ist der Stein des Anstoßes, der zum Eckstein wird. Er ist der Stein, an dem wir uns stoßen, weil er eine Entscheidung fordert: Wem dienst du? Gott oder dem Gold?

Wie viel ist genug...

Um das leuchtende Gold sind kleine Goldkörner wie Tupfen verstreut: Gott hat mit der Schöpfung reichlich Güter in unsere Verantwortung gegeben. Offenkundig ist für alle genug da. Wie viel ist genug für mich? Wie viel ist genug für meine Kinder, meine Eltern? Wie viel ist genug für die Fischer auf den Philippinen? Bin ich zufrieden mit diesem "Genug"? Wie viel Besitz ist notwendig für (m)ein glückliches und zufriedenes Leben?

...für ein gutes Leben?

Damit das Leben der Armen im Süden (und Norden) eine Zukunft hat, sind wir eingeladen, nachzudenken über Lebensstil und Lebenshaltungen, in denen Lebensqualität nicht mit Konsumqualität verwechselt wird. Denn es gilt: Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott - oder dein Abgott.
Dr. Claudia Kolletzki, Aachen

(Quelle: http://www.misereor.de/aktionen/hungertuch.html)