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St. Marien-Kindergarten

Am Burggraben 2
48683 Ahaus-Ottenstein
Telefon: (0 25 61) 8 19 59

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St. Marien-Kindergarten



In unserer Einrichtung werden 75 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren in den 3 Regelgruppen und 10 Kinder von 0 – 3 Jahren in der U3-Gruppe betreut. Es besuchen auch Kinder mit Behinderungen oder Kinder, denen eine Behinderung droht, unseren Kindergarten. In unserer Einrichtung werden 75 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren in den 3 Regelgruppen und 10 Kinder von 0 – 3 Jahren in der U3-Gruppe betreut. Es besuchen auch Kinder mit Behinderungen oder Kinder, denen eine Behinderung droht, unseren Kindergarten.

 

Die pädagogischen Grundlagen unserer Arbeit

Unsere pädagogische Arbeitsweise - das offene Konzept

Unser Team hat im Verlauf der letzten Jahre an grundlegende Fragen über den Menschen und unser Menschenbild gearbeitet. Selbstkritisch und reflektionsbereit haben wir uns dabei mit den Strukturen in unserem Kindergarten auseinandergesetzt und uns für Veränderungen geöffnet. Dabei stand uns die Entwicklungstheorie und die ihr zugrunde liegende Menschenbildannahme von Jean Piagets zugrunde, die besagt, dass Kinder in ihrer autonomen schöpferischen Aktivität als Akteure ihrer Entwicklung zu sehen sind.

Ganz nach Piagets Aufforderung:

 

"Kinder entwickeln sich, sie werden nicht entwickelt."

 

Unsere Aufgabe ist es dabei, eine Umgebung zu schaffen, die Anregungen und Herausforderungen bietet und Kindern die Motivation gibt in eine Weiterentwicklung einzutreten. Das setzt voraus, dass jedes Kind individuell in seiner Entwicklungsstufe ernst genommen wird, seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Interessen entsprechend akzeptiert wird, nicht defizitär betrachtet, sondern von der Erzieherin verantwortungsbewusst in den jeweiligen Entwicklungsschritten begleitet wird.

 

Unsere Konzeption wird ständig weiter entwickelt, da wir uns im ständigen pädagogischen Weiterentwicklungsprozess befinden.

Unsere pädagogischen Ansichten:

  • Offenheit ist nicht allein eine pädagogische Konzeption, sondern beinhaltet eine innere Haltung!
  • Offene pädagogische Arbeit bedeutet für uns:
  • Offen sein für Herausforderungen
  • Offen sein in der Bereitschaft sich und seine Standpunkte in einem fortwährenden Prozess weiter zu entwickeln
  • Offensein für ein respektvolles offenes Menschenbild
  • Offensein für die Einmaligkeit jedes Kindes und für seinen individuellen Entwicklungsprozess
  • Offen sein für einen fachlichen, theoretisch-reflektorischem kindgemäßen Ansatz
  • Offensein für den Bildungsauftrag am Kind
  • Offensein für die Dimension des kindlichen Spiels
  • Offen sein für Veränderungen in der Kindergartenarbeit
  • Offen sein für Prozesse der Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen, Bereitschaft zu Kooperation und Reflektion
  • Offen sein für die Erfahrungen anderer
  • Offen sein für die Meinung und Bedürfnisse der Eltern

 

Mit der Erkenntnis, dass Lernen und Entwicklung nicht von außen „anerziehbar“ sind, sondern von den Kindern selbst nach einer inneren Dynamik gesteuert werden, verändert sich auch das Rollenverständnis und die pädagogische Handlungskompetenz, als unser Erzieherverhalten.

Nicht wir Erzieherinnen bestimmen, was für das Kind richtig ist, sondern wir schaffen Entwicklungs- und Aktionsräume, geben Impulse, die die Lust auf die Welt, die Lust aufs Lernen wecken und fördern. Wir assistieren den Kindern auf ihren individuellen Lernwegen und unterstützen sie, sich zu entwickeln und etwas zu erfahren.

Unsere offene Konzeption versucht einem ganzheitlichen, systematischen Ansatz einen rahmen für die verschiedenen Kompetenzen zu schaffen, die nach unserer Meinung nötig ist, und in Gegenwart und Zukunft von Kindern bedeutsam ist.

Besonders angesprochen werden dabei die Fähigkeiten in der

  • Sozialen
  • Emotionalen
  • Sprachlichen
  • Motorischen
  • Kognitiven und in
  • der Persönlichkeitsentwicklung.

 

In diesen Bereichen sollen die Kinder Kompetenzen aufbauen und sich individuell weiterentwickeln. Hierdurch entsteht ein neues offenes Profil, sowohl im äußeren Erscheinungsbild (Raumkonzept), als auch in der veränderten inneren pädagogischen Sicht- und Handlungskompetenz.

Unser Kindergarten soll ein Ort zum Wohlfühlen sein, der in vertrauensvoller zugewandter Atmosphäre einen individuellen Lernweg für jedes Kind ermöglicht. Ein Ort, der Lust macht auf die Welt, die Handlungsvielfalt des Forschens, Entdeckens und Lernens zu erfahren.

 

St. Marien-Kindergarten
St. Marien-Kindergarten

 

Damit meint das Kind:

 

„Zeig mir wie es geht, tu es nicht für mich.
Ich kann es selbst erfahren und ausprobieren.
Hab Geduld meine Wege zu begreifen.
Sie sind länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will.
Bitte beobachte nur – und greife nicht ein.
Ich werde über und Fehler machen,
diese erkennen und korrigieren.“

(Maria Montessori)
 

 


Unser Raumprogramm

Als erstes fällt in unserem Kindergarten die veränderte Raumstruktur im Blick. In unserer Einrichtung steht den Kindern und den Erzieherinnen das gesamte Haus mit den Funktions- und Aktionsräumen zur Verfügung.

Die unterschiedlichen Räume, in ihrer Ausstattung und Gestaltung, bieten dem Kind Möglichkeiten sich in vielfältige, anregende, selbstorganisierte Lernprozesse einzutauchen. Dabei können individuelle Lern- und Erfahrungsfortschritte gemacht werden, die nach den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Kindes wiederholt, erweitert und ausgebaut werden können. Das eigene, erfolgreiche Tun des Kindes steht dabei im Vordergrund. Das Kind traut sich zu, etwas aus zuprobieren, sich selbstständig zu organisieren. Durch die hierbei entstandenen unterschiedlichen Räume werden vielfältige Erfahrungs- und Entwicklungsräume geschaffen. Die Kinder sollen dabei möglichst intensiv Eigenaktivität einbringen können.

 

Die Ausstattung der Räume orientiert sich dabei immer an den Bedürfnissen der Kinder.


Rollenspielraum
  • ein Raum für Rollenspiele wie z. B. Familienspiele, Puppenspiel, Kaufmannsladen, Verkleidungs- Schminkecke
Bauraum
  • Kreative Entfaltung auf dem Bauteppich mit unterschiedliche Konstruktions- und Belebungsmaterialien

 


(Rollenspiel- Bauraum)

 

So haben die Kinder bei uns z. B. in dem Rollenspiel- oder Bauraum, wie auch in anderen Bereichen, die Möglichkeit, die Erlebnisse ihres Alltags nachzuspielen, um sie so besser zu verarbeiten. Das Spiel zeigt Kindern, was ihnen möglich ist, sie erfahren im Spiel auch ihre Grenzen im Miteinander mit anderen Kindern. Spielen ist ein Ventil um vorhandene Gefühle auszuleben. Sie benutzen das Spiel als hervorragendes Ausdrucksmittel, um anderen ihre Sorgen und Freuden, Hoffnungen und Ängste mitzuteilen.
Den Kindern stehen im Rollenspielraum viele unterschiedliche Verkleidungsutensilien zur Verfügung.
Es sind auch unterschiedliche Bereiche für die Kinder vorbereitet, wie z. B. Puppenecke, Krankenhaus etc. Um Bereiche zu verändern oder neue Bereiche zu schaffen, stehen Tische, Stühle, Decken usw. zur Verfügung. Die Kinder nutzen gern für das Spiel Gegenstände aus der Erwachsenenwelt. So lernen sie schon jetzt lebensnah den funktionalen Gebrauch dieser Gegenstände. Wer solche Gegenstände, wie alte Schreibmaschine, Tastatur eines Computers etc. hat, wir können sie immer gebrauchen.
Wir als Erzieherinnen haben die Aufgabe, Kindern in ihrem Spiel zu folgen und sie so zu lassen, wie sie sind. Wir treten an den Rand des Geschehens und bleiben im Hintergrund, wobei uns Erzieherinnen das so intensiv spielende Kind eine riesige Quelle an Informationen bietet. Kinder zu begleiten und Kinder in ihrem Spiel zu folgen, ist eine spannende und aufregende Tätigkeit. Sie erfordert jedoch Wachheit, Offenheit und Hingabe von uns. Wir haben dabei die Aufgabe, zu schauen, ob durch andere Materialien oder Hinweise, die Kreativität und Fantasie der Kinder bereichert werden kann.

Im Spiel erreichen Kinder alle Fähig- und Fertigkeiten, die sie für die Schule brauchen, denn ein Kind, das spielt, lernt auch immer.

Es entwickelt sich umfassend in seiner Persönlichkeit, seiner Phantasie und Kreativität, weiter. Kinder würden in ihrer Entwicklung gehemmt werden, wenn wir sie nicht spielen, bewegen und selbstständig handeln ließen. Wir müssen uns immer wieder die Frage stellen: Ist unser Kindergarten und sind unsere Räume noch für unsere Kinder anregend und herausfordernd genug, oder sollten wir aufgrund wahrgenommener veränderter Bedürfnisse der Kinder andere interessante Spielmöglichkeiten schaffen?

 

Bewegungsraum
  • Bewegung und großräumiges Bauen

Um den Kindern die Möglichkeit zu geben, grundlegende Bewegungs- und Materialerfahrungen auf großem Raum zu machen, steht ihnen ein Bewegungsraum zur Verfügung. Hier finden die Kinder Turnbänke, Sprossenwand, Holzbretter, Balancierbalken, große Schaumstoffbausteine in verschiedenen Formen. Aus diesem Material können Bewegungsbaustellen entstehen. Beim Umgang mit diesen Materialien werden die Kinder mit dem gesamten Körper aktiv. Lernen dabei ihre Fähigkeiten und Grenzen kennen, ihre Bewegung zu koordinieren und gezielt einzusetzen.

 

Snozzelraum

Snoezelraum (gesprochen: Snuselraum): Das Wort Snoezelen kommt aus dem Holländischen und wurde aus den Worten snuffelen (schnüffeln) und doezelen (dösen) zusammengesetzt.
Der Sznozzelraum kommt dem Bedürfnis zum Rückzug entgegen, weil er durch einen großen Kuschelbereich, ein besonderes Licht- und Raumkonzept, den Kindern die Möglichkeit nach Ruhe und Entspannung bietet.
Unser Snoezelraum soll ein Raum der Ruhe und Geborgenheit sein, in dem die Sinne der Kinder durch gezielte optische, akustische und auch taktile Reize angesprochen und geschult werden.

Bällchenbad
  • Bewegung
  • Wahrnehmungserfahrungen

Kreativraum
  • Malen und Experimentieren mit den unterschiedlichsten Farben
  • Gestalten mit kostenlosem und Naturmaterialien
  • angeleitete Angebote im feinmotorischem Bereich
  • Arbeiten mit Ton, Knete


Unsere Kinder können im Kreativraum mit sämtlichen Materialien selbstständig tätig sein. Kreativität und Phantasie spielen eine große Rolle für das spätere schulische Lernen. Kreativen Kindern fällt es leichter, verschiedene Lösungsmöglichkeiten für Probleme zu entwickeln und nicht gleich aufzugeben. Kreativ Sein ermöglichen wir den Kindern, indem wir ihnen viel Freiraum zur eigenen Gestaltung geben. So arbeiten wir viel ohne Schablonen und die Kinder entwickeln ihre ganz eigenen Ideen und Vorstellungen, je nach persönlichem Vermögen.

 

Flur
  • Verschiedene Materialien zur Sinneswahrnehmung
Küche – auch unser Frühstückscafe
  • Unser Frühstückscafe – während der Frühstückzeit von 7.30 Uhr – 10.00 Uhr bieten wir den Kindern jeden
  • Morgen eine gesunde Beigabe (Obst, Gemüse) und unterschiedliche Getränke an
  • Raum für hauswirtschaftliche Angebote
  • Raum der Übermittagbetreuung ( gemeinsames Essen)
Außengelände
  • Unser Außengelände bietet den Kindern vielfältige Spiel- und Erfahrungsbereiche. Hier wiederholen sich die obengenannten Schwerpunkte, sowie die Erlebnisbereiche.
  • Bewegungsbaustelle
  • Sandbereich mit Wasserpumpe und Matschbereich
  • Vogelnestschaukel, Einzelschaukel für jede Altersgruppe
  • Viele Rückzugsmöglichkeiten unter Büschen und Bäumen
  • Alles kann entdeckt und erforscht werden.
  • Auf den gepflasterten Wegen können die Kinder mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen fahren, Spiele zu spielen, wie z. B. Hinke-Pinke und vieles mehr,
  • Ein separater Außenbereich für die Kinder der U3-Gruppe, mit alters entsprechendem Spielmaterial
Personalraum
  • Vor- und Nachbereitungen der Angebote durch die Erzieherinnen
  • Raum der Sprachförderung
  • Raum für Eltern- sowie Therapeutengespräche

Im gesamten Kindergarten befinden sich Materialien zur Sinneswahrnehmung (Tastwände, Kaleidoskope, Lupen, Spiegel, Verzerrspiegel und Vergrößerungsspiegel usw.)
Wir bieten den Kindern vielfältige Spiel- und Erfahrungsräume, in denen sie sich wohl fühlen können.

Unsere Projekte und die daraus resultierenden Angebote

Projekte sind für uns Vorhaben, die aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Aktivitäten und Angebote zu einem Thema entstehen. Es sind Themen, die über einen längeren Zeitraum für die Kinder angeboten werden. Sie werden aber nicht immer von allen Mitarbeiterinnen durchgeführt, z. B. hat jede Mitarbeiterin in speziellen Bereichen ihre eigenen Fähigkeiten und Neigungen, die sie entsprechend einsetzt; somit haben wir eine große Spannweite an Schwerpunkten.
Die unterschiedlichen Aktionen werden altersstrukturiert angeboten.
Die Alterstruktur in unserem Kindergarten ist breit gefächert, so dass wir auch hier, je nach Alter, die Schwerpunkte der unterschiedlichsten Angebote differenzieren. Unsere Kinder sind in drei Altersgruppen aufgeteilt:

  • Maxigruppe
  • Midigruppe
  • Minigruppe.

Durch das Arbeiten in Projekten bieten wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung. Projekte sind inhaltlich anspruchsvoll gestaltet und sprechen die Lust am Lernen und den Erlebnishunger der Kinder besonders an. Diese Form der Arbeit gibt uns die Möglichkeit, neben alltäglichen Angeboten andere Elemente in die Praxis aufzunehmen und für neue Erlebnisse der Kinder und der Erwachsenen innerhalb und außerhalb des Kindergartens zu sorgen. Wir Erzieherinnen sind Begleiterinnen und begeben uns im Projekt mit den Kindern auf den Weg des Forschens und gewinnen immer wieder neue Erkenntnisse.

Durch die Projekte spüren die Kinder eine noch größere Lust auf die Welt als wir sie ihnen in unserer alltäglichen Arbeit im Kindergarten schon bieten, denn Projekte bieten uns und den Kindern eine Erweiterung unseres Handlungsspielraumes und somit neue Spiel- und Lernmöglichkeiten.
Kinder wollen groß werden, alles selbst ausprobieren und machen, sie wollen ihr Können erweitern und haben in den Projekten die Möglichkeit zur Mitgestaltung und aktiver Mitwirkung.
Zunächst betrachten wir den Lebensraum Kindergarten mit all seinen Möglichkeiten als Angebot an die Kinder. Wir haben unseren Kindergarten so gestaltet, dass die Kinder zum selbst bestimmten Tun herausgefordert werden. Wir Erzieherinnen wollen keine Animateure sein, sondern engagierte Begleiterinnen, die so wenig wie möglich eingreifen, damit sich wirklich selbstständiges Handeln und Spielen entwickeln kann.
Wir machen Angebote, die sich aus den jeweiligen Projektthemen, aber auch situativ aus bestimmten Gegebenheiten oder Situationen ergeben und die sich daher an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder orientieren.
Beispiele hierfür sind: Exkursionen im Feld und Wald, Experimentieren, Werken, Gestalten und Formen, Basteln, Malen (wenig vorgegebene Schablonen – kindgerechtes, phantasievolles freies Gestalten) Kochen und Backen, religiöse Feste gestalten und feiern, Rollenspiele, Bewegungsspiele, Konstruktionsspiele, Sand- und Wasserspiele, Bilderbücher, Gespräche, Märchen und Geschichten, Singen, Tanzen, Singspiel, Musik hören, musizieren mit Orffschem Instrumentarium, Meditationen, Phantasiereisen, Massage- und Entspannungsübungen, Rhythmik, u. v. m..


St. Marien-Kindergarten

Die Kinder kommen mit Fragen und Anliegen und signalisieren uns in vielen Dingen, das sie unsere Unterstützung und Anleitung wollen. Sie fordern uns dazu heraus, ihnen unsere Erfahrungen, unser Wissen, unserem Sachverstand, aber vor allem unser Verständnis für ihr Lernen über Spiel und Bewegung zur Verfügung zu stellen. Kinder haben Wissenshunger, sie wollen Sachinformationen über Dinge, die sie interessieren und beschäftigen.

Bei jeder Planung von Angeboten sind vor allem die Interessen und Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen:

  • Kinder zu lassen und Kinder zu fordern
  • Leistungsverhalten wachsen zu lassen im Spiel und Leistungsverhalten anzuregen, zu steigern im gezieltem Tun
  • Kinder selbst bestimmt handeln zu lassen und über Angebote neues Lernen anzuregen und herauszufordern,
  • Kinder ihr Akteur-Sein zu ermöglichen und als Erwachsene selbst Akteure sein wollen.

Bei der Planung von Angeboten halten wir an einem Grundprinzip fest: nicht für die Kinder handeln, sondern mit ihnen planen und sich gemeinsam auf den Weg machen ins Abenteuer Leben.

St. Marien-Kindergarten

Die Maxikinder besuchen die Feuerwehr

 

Unsere Bildungsdokumentation

Unsere Einrichtung hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag im Elementarbereich und dabei ist die Entwicklung des Kindes, wie schon erwähnt, von wesentlicher Bedeutung.
Das Kind soll sich in unserem Kindergarten wohl fühlen und dich nach eigenen Fähigkeiten bestmöglich entwickeln. Um diese Entwicklung erfolgreich zu begleiten, zu fördern und herauszufordern zu können, ist es erforderlich, das Kind, sein Verhalten, seine Handlungen, sowie sein Spiel, seine Bewegung und die Sprache usw. gezielt zu beobachten und diese Beobachtungen zu dokumentieren.
Zu diesem Zweck haben wir eine eigenständige Bildungsdokumentation für unsere Einrichtung entwickelt.
Wir verwenden Entwicklungsbeobachtungen, die uns zeigen, wo sich das einzelne Kind befindet und sie dienen uns auch als Grundlage unserer gemeinsamen reflektierenden Gespräche im Gruppen- sowie Gesamtteam.

Religionspädagogische Arbeit

Unser Kindergarten St. Marien ist in katholischer Trägerschaft. Darum sehen wir Mitarbeiterinnen es als unsere Aufgabe an, die uns anvertrauten Kinder mit den Inhalten und Aussagen des Evangeliums von Jesus Christus vertraut zu machen.
Die religiöse Erziehung ist kein gesonderter Teil unserer Arbeit, sondern sie ist Fundament unseres täglichen Miteinanders. Wir Erzieherinnen üben darin eine wichtige Vorbildfunktion.

Jesus hat uns in seinem Leben vorgelebt, wie Menschen miteinander umgehen sollen. Er hatte Achtung vor der Einzigartigkeit eines jeden Menschen und hat sich vor allem der Schwachen angenommen. Die Kinder in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen, sie zu ermutigen in ihren Sorgen, ihren Nöten, ihren Freuden und ihrem Leid, ihren Traurigkeiten, ihrer Verschlossenheit und ihrer grenzenlosen Neugierde, das ist der Auftrag eines christlichen Lebens und christlicher Erziehung. Kinder fühlen sich angenommen, wenn sie erfahren, dass ihre Fragen und Gefühle ernst genommen werden.
Religionspädagogik verstehen wir als ganzheitliche Erziehung, in der wir Kindersituationen besonders ernst nehmen und mit Hilfe biblischer Geschichten aufgreifen. In vorgelebten christlichen Werten wie Vertrauen, Vergebung und Liebe, die wir ihnen entgegenbringen, geben wir ihnen dieses weiter.
Christliche Feste im Jahreskreis zu gestalten ist auch fester Bestandteil unserer Kindergartenarbeit und gehört zu unserem Leben im Kindergarten dazu.

Das Gewissen und die Gefühle Andersgläubiger werden in unserm Kindergarten respektiert, wir sehen aber auch unseren klaren Auftrag im christlichen Sinne.

Selbstverständlich feiern wir auch viele religiöse Feste und begehen dazu mit den Kindern Wortgottesdienste in unserer Kirche. So erleben die Kinder gemeinschaftlich religiöse Feiern und lernen hierbei auch unsere Kirche kennen. Als aktive Mitgestalter wirken die Kinder in den Gottesdiensten mit, die wir Ostern

  • zur Entlassung
  • Erntedank
  • zum St. Martinsfest
  • zu Nikolaus
  • zu Weihnachten

feiern.

St. Marien-Kindergarten

 

Die Betreuung unserer U 3 - Kinder

Schon seit einigen Jahren betreuen wir in unserem Kindergarten auch Kleinstkinder.
Die räumlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen sowie die konstante personelle Besetzung durch erfahrene Erzieherinnen, aber auch die Eingruppensituation bietet den Kindern emotionale Sicherheit und individuelle Zuwendung - einen fast familienähnlichen Schutzraum.
Geborgen, in Begleitung einer festen Bezugserzieherin, nimmt das Kleinkind am Gruppengeschehen teil und erhält auch von den älteren Kindern Zuwendung und Anregungen.
Kleinkinder lernen durch Beobachtung und Nachahmung. Ihre Eigeninitiative wird herausgefordert und sie werden angeregt, sich auf neue Situationen einzulassen.
Durch die Lernanreize, die sie über ältere Kinder erhalten, erwerben sie ein höheres Maß an Selbstständigkeit als dies durch Anleitung eines Erwachsenen möglich ist. Nicht zuletzt wirkt sich das Zusammensein mit den älteren Kindern überaus positiv auf die gesamte Sprachentwicklung aus.
Die Eingewöhnungsphase wird für jedes Kind individuell gestaltet. Im Aufnahmegespräch mit den Eltern werden einzelne Schritte dazu festgelegt (tägliche Eingewöhnungszeiten, Trennungszeiten ...). Die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern werden dabei selbstverständlich weitestgehend berücksichtigt.
In der Eingewöhnungsphase können Eltern in der Einrichtung verweilen und ihren Kindern begleitend zur Seite stehen. Um den Kindern den Aufenthalt im Kindergarten zu erleichtern, werden Gewohnheiten und Rituale (Trinkflasche, Schnuller, Kuscheltiere usw.) mitgebracht bzw. beibehalten.
Für die körperpflegerischen Maßnahmen können Pflegepräparate wie Windeln, Feuchttücher, Cremes etc. mitgebracht werden.
Für diese Kinder besteht die Möglichkeit am Vormittag in einem Nebenraum ungestört zu schlafen. Dies wird durch eine Erzieherin begleitet.
Um die kleinen Kinder nicht zu überfordern, ist die Betreuung in dieser speziell auf den Bedürfnissen dieser Kinder eingerichtete Gruppe besonders wichtig. Hier sind Spielangebote, Kinderzahl und äußere Eindrücke überschaubar und speziell auf die Bedürfnisse dieser Altergruppe abgestimmt.

 

Integrative Erziehung

Seit 1999 wird in unserem Kindergarten integrativ gearbeitet, d. h. auch behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder werden gemeinsam mit den nichtbehinderten Kindern betreut.
Wir wollen Behinderung und Anderssein nicht ignorieren, sondern lernen, es anzunehmen.
Es ist nicht selbstverständlich behinderte Kinder in einem Kindergarten aufzunehmen. Verantwortliche Betreuung erfordert mehr: die Überzeugung, dass alle Kinder gemeinsam in unserer Einrichtung gute Bedingungen zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit erfahren. Deshalb müssen für behinderte Kinder oder von Behinderung bedrohte Kinder Voraussetzungen geschaffen werden, die ihre Teilnahme am Kindergartengeschehen ermöglichen. Dazu gehören räumliche Voraussetzungen, entsprechende Raumgestaltung, besondere Spielmaterialien und zusätzliche fachliche Betreuung. Deshalb ist es uns bei der Aufnahme eines Behinderten oder von Behinderung bedrohtem Kind besonders wichtig zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine gute Entwicklung des Kindes gegeben sind, bzw. ob sie geschaffen werden können
Die Sonderstellung eines behinderten bzw. eines von Behinderung bedrohtem Kind ist alleinig dadurch gegeben, dass es mehr Unterstützung und Begleitung durch die integrative Zusatzkraft erfährt, um am Kindergartengeschehen teil zunehmen. Ansonsten ist es mit einbezogen in die Aktivitäten, die sich ja selbstverständlich an den Bedürfnissen der Kinder, also auch des behinderten Kindes orientieren.
Die Integrationsarbeit bietet für das Kind und seine Familie viele Vorteile:

  • Das Kind wird wohnortnah betreut, es wird also nicht aus seinem sozialen Umfeld herausgerissen,
  • Bindungen durch Freundschaften, Nachbarschaften, Vereinen bleiben bestehen und können vertieft werden.

Wichtig ist für uns vor allem, dass die die Förderung dieser Kinder im Spiel mit all den anderen Kindern geschieht. Durch die viele Reize und Anregungen hat es große Entwicklungsmöglichkeiten.
Aber auch natürlich die nichtbehinderten Kinder profitieren von der Integration enorm. Immer wieder stellen wir fest, wie unkompliziert, einfühlsam und phantasievoll Kinder den Zugang zum behinderten Kind finden.

Weitere besondere Angebote unserer Einrichtung

  • Sprachförderung für Kinder, die eine besondere Förderung in der sprachlichen Entwicklung benötigen,
  • Motopädisches Turnen – für Kinder, die in ihren Wahrnehmungs- und Grobmotorischen Fähigkeiten auffällig   sind.
  • Integrative Kunst- und Musikpädagogik – musikalische Frühförderung nach einem ganzheitlichen Bildungskonzept. Spielerisch erlernen die Kinder den Umgang mit Instrumenten, Noten, Kompositionen, Tänzen und Liedern.
  • Workshops – zu unterschiedlichen Themen- und Interessenbereich wie z. B., Rhythmik und Bewegung - Wir spielen Theater – Unsere gesunde Gemüseküche – Arche Noah – Besuch der Stadtalm …

St. Marien-Kindergarten

Besuch der Stattalm

St. Marien-Kindergarten
Im Rahmen des Wokshops zum Thema:
„Islam“ – Besuch der Moschee in Ahaus
St. Marien-Kindergarten
Projektthema: „Zahngesundheit“: Besuch beim Zahnarzt in Ottenstein

 

  • Unser Kindergartenchor – gemeinsames Singen und Musizieren von Kinderliedern,
  • Turntage – wöchentliches Bewegungsangebot in der Sporthalle der Burgschule
  • Ein pädagogisches Schwerpunktthema für ein Kindergartenjahr – wie z. B. Unser Körper – Wir hören und erleben Geschichten und Märchen …
  • Ganztagsbetreuung
  • Weiterführung eines Qualitätshandbuches
  • Schulkinderprojekte - Schulvorbereitung findet jeden Tag während des Freispieles und den Angeboten statt, denn Vorschulerziehung beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten. Unser ganzes Konzept ist darauf ausgerichtet, die Kinder, orientiert an den Bedürfnissen, und Entwicklungsphasen des Kindes, an die Schule heranzuführen. Lernen, auch das Lernen für die Schulreife, findet täglich in spielerischer Form statt, indem die Kinder durch die ganzheitliche päd. Arbeit gefördert werden.
     

Feste und Feierlichkeiten in unserem Kindergarten

Um auch den Familien unserer Kinder am Leben im Kindergarten teilhaben zu lassen, feiern wir in unregelmäßigen Abständen verschiedene Feste oder unternehmen Veranstaltungen miteinander, wie z. B.

  • Familienfeste – unter den unterschiedlichsten Mottos z. B. Olympia, Kinderschützenfest
  • Orientierungsfahrten
  • Großelternfeste,
  • Patenfeste
  • Vater-Kind-Aktionen,
  • Müttercafe,
  • Basare,
  • Ausflüge mit den Maxikindern z. B. zur den unterschiedlichsten Freilichtbühnen, Zum Planetarium nach Münster, Besichtigung der Burg in Bad Bentheim, Kennenlernen der öffentlichen Einrichtungen in der näheren Umgebung (Feuerwehr, Polizei, Krankenhäuser, Ärzte usw.) Diese Ausflüge finden meistens zum Ende eines ausführlich erarbeitenden Projektes statt.

 

 

Kontakt

Kindergarten St. Marien
Am Burggraben 2
48683 Ahaus-Ottenstein
Tel. 02561 / 81959
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Verbundleitung

für die Kindertageseinrichtungen der kath. Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt,
Alstätte & Ottenstein

Melanie Nacke

Kirchstr. 5
48683 Ahaus-Alstätte
02567/939399-11
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